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RUDI & TRUDI
Rudi & Trudi, Deutschland/England 2006, 26 Folgen



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KiKa-Infotext: "Rudi, das ist der freche und neugierige, immer hungrige und nie auf den Schnabel gefallene Rabe aus der ZDF-Serie 'Siebenstein'. Jeden Morgen verlässt er sein Zylindernest, startet wie eine Rakete hoch in den Himmel und landet im Feen- oder im Hexenland, auf den Grund des Ozeans oder dort, wo der Käse in Bächen fließt und die Glitzerdiamanten so dick wie gelbe Kürbisse sind. Und Trudi? Sie ist Rudis Freundin, eine kleine Katze, die aussieht, als habe sie nichts anderes als ihr samtenes Fell und ihr rosa Halsbändchen im Sinn. Doch weit gefehlt! Trudi hat spitze Zähne und scharfe Krallen und genauso viel Lust auf Abenteuer wie Rudi. Zusammen sind die beiden stark und nur zusammen trotzen sie jeder Gefahr: dem riesigen Vogel Roch, den doppelköpfigen Riesen, Zaubersprüchen und dem Tiefseeangriff der Hammerhaie! Der Vogel und die Katze, sie sind Freunde und ein unschlagbares Team zugleich. Wohin auch immer der Wind den kleinen Raben und, in seinem Schlepptau, das schnurrende Kätzchen treibt, sie können gewiss sein, dass es in fernen Ländern spannend wird und dass sie dass sie am Ende jedes einzelnen ihrer Abenteuer den sicheren Flug nach Hause ins Zylindernest antreten.
Abenteuer und Fantasie, Humor und Freundschaft stehen im Mittelpunkt der Zeichentrickserie, die sich in 26 Episoden an ein Publikum zwischen vier und sieben Jahren wendet. Produziert wird die Sendung von ZDF und der TV-Loonland-Tochter Telemagination, einem der größten Animationsstudios in Großbritannien und, europaweit, einer der ersten Adressen für Trickfilmproduktion. Die beiden Partner setzen mit 'Rudi und Trudi' eine seit Jahren erfolgreiche Zusammenarbeit fort."

Die Folgen haben eine Länge von ca. 10 Minuten.


Erstausstrahlung
DVD-Veröffentlichung

Deutsche Erstausstrahlung:
25.12.2006 - 19.01.2007 (KiKa)






Auf DVD erschienen:
26 Folgen
(Komplette Serie)

Ausführlichere Infos
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9 Folgen
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9 Folgen

Episodenliste

Deutsche Titel und Sendedaten
1. Es stinkt 25.12.2006
2. Im falschen Nest 26.12.2006
3. Alles Käse 27.12.2006
4. Der magische Dreizack 28.12.2006
5. Im Land der Katzengöttin 29.12.2006
6. Süßigkeiten 30.12.2006
7. Helden wie wir 31.12.2006
8. König Rudi 01.01.2007
9. In der Roboterstadt 02.01.2007
10. Babysitter 03.01.2007
11. Über den Wolken 04.01.2007
12. Die Dschungelbande 05.01.2007
13. Tief in der Erde 06.01.2007
14. Piraten Ahoi 07.01.2007
15. Die Krone aus Eis 08.01.2007
16. Jeden Tag Geburtstag 09.01.2007
17. Fliegende Teppiche 10.01.2007
18. Der Wasserfall 11.01.2007
19. Die Glücksbringer 12.01.2007
20. Die Dinosaurier-Insel 13.01.2007
21. Unterm Regenbogen 14.01.2007
22. Prinzessin Wendys Party 15.01.2007
23. Im Bauch des Wals 16.01.2007
24. Die verschlossene Tür 17.01.2007
25. Haus voller Gespenster 18.01.2007
26. Rettungsflug im Weltraum 19.01.2007

Episodenführer

Die Folgentexte stammen mit freundlicher Genehmigung vom KI.KA - Der Kinderkanal von ARD & ZDF www.kika.de

1. Es stinkt
Sehen sie nicht verlockend aus, die reifen Früchte, die Rudi und Trudi während einer ihrer Reisen an einem Baum entdecken? Die beiden können nicht widerstehen. Eifrig schlagen sie sich den Bauch voll und merken erst viel zu spät, dass die Früchte eine schrecklich unangenehme Nebenwirkung haben: sie sorgen für den übelsten Mundgeruch, den man sich nur vorstellen kann. Nun ist guter Rat teuer! Es bleibt Rudi und Trudi nichts anderes übrig als in den Dienst eines doppelköpfigen Kerls zu treten, der verspricht, das Mittel gegen den Mundgeruch zu verraten. Allerdings erst, wenn unsere beiden Abenteurer ihm seine Wünsche erfüllt haben. Diese Wünsche jedoch haben es in sich: Rühreier zubereiten? Die Gürtelschnalle putzen? Das klingt einfach. Doch in Wirklichkeit bringt es die Freunde in allerhöchste Gefahr. Das aber ist Rudi und Trudi egal. Sie wollen nur eines: endlich von diesem stinkigen Mundgeruch erlöst zu werden!

2. Im falschen Nest
Glitzersteine? Unübersehbar und in rauen Mengen die allerglitzerndsten Glitzersteine? Da kann sich Rudi nicht beherrschen! Hier und nirgendwo anders muss er landen. Auf der Stelle! Doch kaum hat er einen beträchtlichen Vorrat der Kostbarkeiten gesammelt, ist es so erschöpft, dass er in einem weich ausgepolsterten Nest einschläft. Wenn er nur wüsste, dass genau dieses Nest einem Riesenvogel, dem argwöhnischen Wächter über sämtliche Glitzersteine des Landes, gehört. Doch Rudi schlummert selig, und es geschieht, womit niemand rechnen kann: der Vogel kommt zurück und hält den kleinen Raben für sein eigenes, frisch aus dem Ei geschlüpftes Junges. Dass der Wächter des Landes nicht auf den Kopf gefallen ist und schnell begreift, wie gierig sein vermeintliches Kind auf Glitzersteine ist, macht die Sache nicht einfacher. Trudi muss sich gehörig anstrengen, um ihren Freund aus den Klauen des fremden Vogels zu befreien.

3. Alles Käse
Was für ein Glück! Rudi und Trudi gelingt es im letzten Moment, die kleine Fee Mondauge aus dem Spinnennetz zu retten und sie so vor den Klauen einer dicken Spinne zu bewahren. Die kleine Fee ist überglücklich. Sie gewährt dem tapferen Raben einen Wunsch. Übermütig und mit knurrendem Magen denkt Rudi nicht lange nach. Er wünscht sich, dass sich alles, was er berührt, in Käse verwandelt. Käse ist schließlich seine Lieblingsmahlzeit. Doch eine kleine Unachtsamkeit genügt, und schon hat er seine liebste Freundin Trudi berührt. So ein Mist! Ein langsam in der Sonne zerschmelzendes Kätzchen aus Käse ist ganz und gar nicht in Rudis Sinn. Er will, nein er muss!, seinen Wunsch augenblicklich rückgängig machen. Aber wie findet er so schnell Mondauge wieder? Es ist ein weiter Weg bis zu ihrem Schloss, und der Weg ist alles andere als ungefährlich.

4. Der magische Dreizack
Ein Dreizack, der am Meeresufer liegt und offenbar niemanden gehört? Das ist für Rudi natürlich ein wunderbares Spielzeug! Umso mehr, als man mit dem Fundstück Sturm zaubern kann, Blitze, Donnern und hohe Wellen. Rudi wird schnell übermütig, und schon hat sich eine dieser Wellen Rudi und Trudi gepackt und trägt unsere beiden Helden tief ins Meer hinein, dorthin, wo der Meereskönig verzweifelt nach seinem verschwundenen Dreizack, dem Zeichen seiner Königswürde und seiner Macht, sucht. Doch auch die Hammerhaie suchen danach. Sie sind begierig darauf, mit dem magischen Dreizack die Herrschaft über die Ozeane an sich zu ziehen. Zwar müssen sich Rudi und Trudi zunächst ihrer Übermacht beugen, doch das letzte Wort ist noch längst nicht gesprochen. Rudi verspricht dem Meereskönig und seiner reizenden Tochter, das kostbare Beutestück den Hammerhaien wieder abzujagen, und Rudi hält immer, was er verspricht!

5. Im Land der Katzengöttin
Rudi und Trudi landen in der Wüste, die von einem breiten Strom durchflossen wird. An seinem Ufer steht der Tempel der Katzengöttin. Diese Göttin sieht ganz genauso aus wie Trudi, und so ist es kein Wunder, dass die Königin und die oberste Priesterin des Landes unsere kleine Freundin für die Göttin höchstpersönlich halten. Trudi lässt sich solche Ehre einen Moment lang gerne gefallen, will mit Rudi aber auch dafür sorgen, dass der lange verschollenen Schatz des Königs wieder gefunden wird. Auf einem kleinen Flussschiff machen sich die beiden auf die abenteuerliche Reise durch gefährliche Stromschnellen und verborgene Gräber. Die beiden haben Erfolg. Es gelingt ihnen, das Rätsel um den Schatz ebenso zu lösen wie das Missverständnis, dass es sich bei Trudi um eine Göttin handelt. Trudi ist froh, nur ein Kätzchen, dafür aber Rudis beste Freundin zu sein.

6. Süßigkeiten
In der Zuckerwarenfabrik herrscht große Not. Eine funkelnagelneue Süßigkeit soll aus der Taufe gehoben werden, mit einem Geschmack, der bisher noch nie da gewesen ist! Doch dem Erfinder für Süßigkeiten will absolut nichts Neues, nie Dagewesenes einfallen. Also kommen Rudi und Trudi gerade recht. Mit Süßigkeiten kennen sie sich aus. Vor allem aber sind sie begeistert, dass sie Gelegenheit haben, nach Herzenslust die Maschinen und die tausend Zutaten, die es in dieser Fabrik gibt, auszuprobieren. Rudi ist der Meinung, dass eine süße Creme mit einer kleinen Prise Stinkekäse das Problem eigentlich lösen müsste. Doch dass Rudi unversehens selbst mitten hinein in das Räderwerk der Fließbänder, Töpfe und Rührbesen gerät, kann niemand ahnen. Trudi muss alle Hebel in Bewegung setzen, ihren Rabenfreund wiederzufinden und davor zu bewahren, als leckere Süßigkeit in eine Kiste verpackt und verschickt zu werden.

7. Helden wie wir
Kaum hat Trudi sich gewünscht, einem waschechten Helden zu begegnen, schwirrt dieser auch schon um ihre Nase herum: ein Supermann, der begierig darauf ist, Trudi zu retten! Egal vor was! Allerdings scheint es so, als wäre dieser Superheld in seinem Land, dass offenbar ausschließlich von Supermännern und Superfrauen bevölkert ist, nicht unbedingt der Strahlendste. Er verfügt nur über ziemlich miese Flugkünste, tappt von einem Fettnäpfchen ins nächste und Rudi, den hält er für einen gefährlichen Krähenmann. Klar, dass dieser Möchtegern-Held schnell in den Schatten dreier erfolgverwöhnter Supermänner tritt, die mit höchst phantastischen Kräften damit beschäftigt sind, ihre Stadt vor allerlei Ungeheuern und Unglücksfällen zu beschützen. Trudi ist schwer beeindruckt. Doch es wird sich bald schon zeigen, wer die wahren Helden sind: Rudi natürlich und natürlich auch jener Miniheld, der für gewöhnlich ins Fettnäpfchen tritt!

8. König Rudi
Kaum hat Rudi im Land der Ritter ein Schwert aus der unbezwingbar erscheinenden Umfassung eines Felsblocks gezogen, da wird er auch schon zum König Rudi ausgerufen. Rudi ist geschmeichelt und bedankt sich bei seinen Untertanen damit, dass er eine Runde Käse für alle ausgibt. Doch mit Käse ist es nicht getan. Als König hat Rudi die Pflicht, seine wenig heldenhaften Ritter auf der Suche nach dem magischen Rubin anzuführen. Rudi sieht keine Probleme. Doch recht eigentlich hat er es der Schlauheit seiner Freundin Trudi zu danken, dass die Rubinsucher ihren Weg durch den schwarzen Wald finden und sich nicht von Gespenstern und wildgewordenen Geisterreitern irritieren lassen. Dann aber stellen sie fest, dass der magische Edelstein von einem mächtigen Drachen bewacht wird, und König Rudi muss sich etwas einfallen lassen, wie er den Drachen austricksen und den Rubin in seine Hände bekommen kann.

9. In der Roboterstadt
Weil der Himmel durch Rauch verdunkelt ist und das energiespendende Sonnenlicht nicht mehr bis zur Erde vordringt, sind die Roboter verzweifelt. Ohne Licht können sie nicht leben. Und die Batterien, die man ersatzweise als Antrieb verwenden könnte, werden von Atomik, dem schlimmsten Bösewicht in der Stadt der Roboter, gehortet und für eigene Zwecke missbraucht. Mit Hilfe der beiden Roboterfreunde XO-2 und Zoomer gelingt es Rudi und Trudi, in Atomics Festung einzudringen. Sie halten nach Möglichkeiten Ausschau, dem eigensüchtigen Gauner ein Schnippchen zu schlagen und das Überleben der Stadt zu sichern. Leicht ist das nicht. Atomic ist mit allen Wassern gewaschen. Er hat eine Menge Helfer, und in seiner Festung lauern Gefahren hinter jeder Ecke. Doch Rudi und Trudi haben sich nicht nur fest in den Kopf gesetzt, Atomic auszuschalten, sondern auch die ganze Stadt aus ihrer undurchdringlichen Hülle aus Rauch zu befreien.

10. Babysitter
Rudi und Trudi werden versehentlich für Babysitter gehalten und sind ab sofort für das Wohlergehen eines dicken, runden, tausendfüßigen und ansonsten quicklebendigen Kleinkindes verantwortlich. Das Kleine hält unsere beiden Freude rund um die Uhr in Trab. Es will in seiner Wiege geschaukelt, beschäftigt und geputzt werden und hat Hunger wie ein Scheunendrescher. Als Rudi und Trudi in einen tiefen Erschöpfungsschlaf fallen, erleben sie ein böses Erwachen. Denn das Baby scheint spurlos verschwunden! Die Wiege ist leer, und ausgerechnet jetzt kommt die Mutter in allerbester Laune nach Hause zurück. Wie sollen sie ihr erklären, dass der Kleine sich urplötzlich in Luft aufgelöst hat? Doch die Mutter beruhigt sie. Der Kleine hat sich nicht aufgelöst. Er hat sich nur verwandelt: in einen herrlichen Schmetterling, der natürlich sofort mit Mama und Rudi und Trudi zu einem Flug in die Wolken startet.

11. Über den Wolken
In einer alten Truhe finden Rudi und Trudi ein Samenkorn, das sie flugs in der Erde vergraben. Vielleicht wächst daraus ja ein Schokoladenstrauch oder ein Eiscremebaum. Doch weit gefehlt! Aus dem Samenkorn schießt in Sekundenschnelle ein mächtiger Baum. Hoch über den Wolken endet er, mitten im Land der Riesen. Dort herrscht ein griesgrämiger König, der sein Amt an einen seiner beiden Söhne weitergeben möchte. Die Voraussetzung ist allerdings, dass ihn einer von beiden zum Lachen bringt. Das ist leichter gesagt als getan. Denn Rudi und Trudi ist es sehr schnell klar, dass nur Ludo, dem freundlichen Riesen, dieses Kunststück gelingen darf. Denn sein fleischfressender Bruder ist ein finsterer Geselle, von dem das Schlimmste zu befürchten ist. Also tüfteln Rudi und Trudi einen listigen Plan aus, der den König endlich lachen und Ludo zum Nachfolger im Königsamt werden lässt.

12. Die Dschungelbande
Rudi und Trudi landen mitten im tiefsten Dschungel. Dort üben drei papageienbunten Vögel die verwegensten Flugkunststücke, ein Spektakel, das natürlich den allergrößten Eindruck auf Rudi macht. Begeistert schließt sich unser Rabe der Dschungelbande an und kümmert sich kein bisschen darum, dass er dabei Trudi vollständig aus den Augen verliert. Das Kätzchen ist beleidigt. Aber was soll's? Sie kann gut und gerne alleine ihre Neugiernase in den verlockenden Urwald stecken. Pech nur, dass sie dabei prompt einem hungrigen und ausgesprochen angriffslustigen Puma über den Weg läuft. Eine wilde Verfolgungsjagd kreuz und quer, über Stock und Stein und geradewegs hin zu einem atemberaubend tief abfallenden Felsen beginnt. Erst im letzten Moment gelingt es Rudi, Trudi davor zu bewahren, gefressen zu werden oder in die Tiefe zu stürzen. Rudi ist überglücklich, dass er sich am Ende doch von seinen neuen Freunden trennen und seine eine, einzige und unersetzbare Freundin wiederfinden kann.

13. Tief in der Erde
In einem riesigen Bergwerk schuften fremdartig aussehende Männchen. Tag und Nacht sind sie damit beschäftigt, Gold aus der Erde zu kratzen. Kaum aber werden sie müde, da drohen ihre Wächter auch schon mit einem fürchterlichen Monster, dem sich jeder auf der Stelle und ohne den leisesten Widerspruch fügen muss. Rudi und Trudi kommt das angebliche Monster, das noch keiner wirklich gesehen, dass aber jeder im Bergwerk schon einmal gehört hat, reichlich verdächtig vor. Zusammen mit Trudi macht er sich daran herauszufinden, was es mit dieser Bedrohung auf sich hat, und die beiden staunen nicht schlecht, als sie herausfinden, dass das Monster nichts ist als ein fauler Zauber! Mutig gehen Rudi und Trudi daran, die Arbeiter in der Mine zu befreien und ihnen am Ende auch noch all das Gold zukommen zu lassen, dass sie selbst im Schweiße ihres Angesichtes gefördert haben.

14. Piraten Ahoi
Rudi und Trudi landen auf Rotbarts Piratenschiff. Augenblicklich herrscht dort höchste Alarmstufe. Denn nicht nur, dass Rotbart unsere beiden Freunde zunächst für Feinde hält. Es steuert auch schnurstracks ein fremder Segler auf das Piratenschiff zu. Kapitän des Seglers ist Rotbarts Zwillingsbruder Blaubart. Ein Grund zur Freude ist das allerdings nicht, denn die Zwillinge liefern sich ein heftiges Gefecht und schießen aus allen Kanonenrohren. Warum? Weil zwischen den beiden Brüdern ein alter Streit herrscht. Ihr Vater schenkte den Kindern je eine Hälfte von einer Schatzkarte. Seit dieser Zeit versucht Blaubart mit allen Mitteln, dem Bruder dessen Hälfte der Karte abzuluchsen um alleine an den Schatz zu kommen. Doch Piratenrudi und seine Freundin Piratentrudi springen in die Bresche. Erst versöhnen sie sich mit Rotbart, und dann setzen sie alles daran, mit einer falschen Flaschenpost die beiden feindlichen Brüder dazu zu bringen, miteinander zu reden, sich zu vertragen und den Schatz in brüderlicher Gemeinsamkeit zu bergen. Ein genialer Plan.

15. Die Krone aus Eis
In einer riesigen Schneelandschaft haben Rudi und Trudi jede Menge Spaß. Sie schmeißen Schneebälle und schlittern nach Herzenslust auf dem Eis. Doch plötzlich verschwindet Trudi in den spiegelglatten Schneerinnen. Und ein paar Momente später kracht Rudi versehentlich mit den beiden Pinguinkindern zusammen, die den Krönungsschmuck der Königin übers Eis tragen. Der Schmuck zerbricht, und es steht außer Zweifel, dass dringend etwas passieren muss, um die wertvollen Stücke so schnell es geht zu ersetzen. Wie die Kinder sagen, kann das nur mit dem blauen Eis der Nachbarinsel gelingen, aus dem der Schmuck einst gefertigt wurde. Doch wo genau auf der Nachbarinsel ist das seltene, blaue Eis zu finden? Und wie schlägt man aus dem Eis dann fachgerecht eine glitzernde Pinguinkrone? Und überhaupt: wo ist Trudi? Rudi ist guter Dinge. Er hat ja schon viel größere Probleme gelöst. Oder?

16. Jeden Tag Geburtstag
Rudi und Trudi landen auf einer Insel, die aussieht, wie eine riesige Geburtstagstorte in einem Meer aus Orangensaft. Und tatsächlich! Die kleinen Törtchen, die auf der kerzenbestandenen Insel putzmunter leben, feiern das ganze Jahr über Geburtstagfeste. Das ist ihr Lebenszweck. Zum Feiern gehören, wie überall sonst auch, jede Menge lustiger Spiele. Alle können sich beteiligen, natürlich auch die Gäste. Doch Rudi hat Pech. Wann immer er mitspielt, und wie sehr er sich auch anstrengt, er verliert. Rudi ist enttäuscht, und weil es ihm nach dem Verschlingen von allzu viel Süßigkeiten auch noch richtig übel ist, erweist er sich als ein ziemlich schlechter Verlierer. Er stört den Frieden des sonst so fröhlichen Geburtstagslandes beträchtlich. Trudi und mit ihr die verwunderten Geburtstagstörtchen haben alle Mühe, ihn wieder zu besänftigen und ihn die Freundlichkeit zurückgewinnen zu lassen, die ihn in aller Regel auszeichnet.

17. Fliegende Teppiche
Gemeinsam mit Trudi legt Rudi eine Bruchlandung hin, die sich gewaschen hat. Der Grund ist klar: Ali hat ihre Flugbahn mit seinem fliegenden Teppich gefährlich gekreuzt! Ali testet seinen Untersatz für das Wüstenrennen der fliegenden Teppiche. Es geht um 1000 Goldstücke, und es geht um die Hand der Sultanstochter. Rudi ist begeistert. Natürlich will er sich ebenfalls an dem Rennen beteiligen. Und Trudi ist nicht weniger begeistert. Sie will Ali begleiten. Denn schließlich fliegt es sich wesentlich bequemer auf einem Teppich als, Hals über Kopf hängend, an Rudis Seil. Das Rennen wird also gestartet. Und schnell ist es jedem klar, dass im Starterfeld einer ist, der mit üblen Tricks arbeitet und keinerlei Skrupel hat, die anderen hereinzulegen: es ist Mustapha, der alles daran setzt, vor dem Sultan als Sieger zu erscheinen. Seine beste Waffe: eine Dschini in einer Flasche, die ihm aufs Wort gehorcht. Doch Mustapha und die Dschini haben die Rechnung ohne Rudi, Trudi und Ali gemacht.

18. Der Wasserfall
Als Rudi mal wieder über Käse fantasiert, auf den er riesigen Appetit hat, durchfliegt er mit Trudi versehentlich einen Wasserfall. Kaum sind die beiden in der dahinter sich öffnenden Grotte gelandet, stellen sie seltsame Veränderungen fest: Trudi schwärmt von Stinkekäse und kann plötzlich fliegen wie ein Vogel, während sich Rudi ganz wie eine Katze fühlt! Offenbar sind sie beide verzaubert und finden sich schnell in Gesellschaft von Tieren, denen es nicht anders geht: einem Frosch, der zur einen Hälfte aussieht wie ein Fisch oder einem Maulwurf mit einem roten Fuchsschwanz. Irgendwie muss man doch auch in umgekehrte Richtung durch den Wasserfall fliegen können, um den Zauber zu lösen! Doch die gute Idee ist nicht einfach zu verwirklichen. Denn die Hüterin der Grotte, die geheimnisvolle Adderia, versucht, alle Tiere in einen Käfig zu sperren, um sie auf diese merkwürdige Weise vor den unabsehbaren Gefahren des Wasserfalls zu schützen.

19. Die Glücksbringer
Bei einer leckeren Kokosnussmilch, Stinkekäse und frischen Sardinen lassen sich Rudi und Trudi auf einer einsamen Insel die Sonne auf den Bauch scheinen. Irgendwie ist das heute ihr Glückstag. Noch dazu, weil Rudi nach Herzenslust auf einer Kette schaukeln kann, die zwischen zwei Palmen gespannt ist. Rudi schaukelt und schaukelt, überhört Trudis Warnungen, und auf einmal, ritsch!, reißt die Kette, und die vier kleinen Glücksbringer, die an ihr befestigt waren, verstreuen sich in alle Winde. Jetzt hat Rudi den Salat! Aus dem Glückstag wird augenblicklich ein Unglückstag, und es ist ganz klar: solange Rudi und Trudi die vier Glücksbringer nicht wiedergefunden haben, wird sich daran auch nichts ändern. Los geht es also mit der Suche nach Heinzelmann, Marienkäfer, dem alten Schuh und Herzchen, mitten durch den gefährlichen Regenwald. Fast an jeder Ecke lauern Gefahren und die beiden Freunde Rudi und Trudi geraten in ziemlich brenzlige Situationen. Doch nach und nach finden sie die einzelnen Glücksbringer und am Ende gibt es doch noch ein Happy End.

20. Die Dinosaurier-Insel
Weil Rudi und Trudi über zwei Eiern eingeschlafen sind und sie über Nacht, ohne es zu merken, ausgebrütet haben, halten die beiden schlüpfenden Dinosaurier unsere Freunde für ihre leibhaftigen Eltern. Die "Eltern" haben keine Sekunde Zeit sich zu wundern. Ihre "Kleinen" haben Hunger, und selbstverständlich wollen sie von "Paparudi" und "Mamatrudi" unterhalten werden. Besorgnis erregt allerdings der Umstand, dass die Insel, auf der sich alle Vier befinden, nichts anderes als ein Vulkan ist. Und dieser Vulkan steht unmittelbar vor dem Ausbruch! Rudi fliegt augenblicklich los, um von irgendwo Hilfe zu holen. Und tatsächlich! Auf einer entfernten Nachbarinsel voller gigantischer Brachiosaurier finden sich die wirklichen Eltern der frisch geschlüpften Kleinen. Gemeinsam mit diesen beiden, die als Flugsaurier mindestens so gut fliegen können wie Rudi, beginnt ein Wettlauf mit der Zeit: der Vulkan ist gerade ausgebrochen, und die Lava kreist Trudi und ihre Schützlinge immer enger ein.

21. Unterm Regenbogen
Es ist schon eine merkwürdige Welt, in der Rudi und Trudi gelandet sind! Alles hier ist entweder schwarz oder weiß. Selbst die beiden Kinder Mono und Chrome, auf die unsere beiden Helden treffen, haben noch niemals zuvor Farben gesehen. Rudi verspricht, diesen Zustand zu ändern. Zu Trudis äußerstem Erstaunen schwadroniert er von einem Land, das angeblich voller Farben ist und dass man hinter dem Regenbogen finden kann. Entschlossen marschiert er los, gefolgt von der ratlosen Trudi und von den beiden erwartungsfrohen Kin-ern. Schnell wird die Gruppe größer. Eine Kuh schließt sich an, dann ein Elefant, und alle wollen sie die versprochenen Farben nicht nur sehen, sondern sich ihrer auch bedienen. Denn allzu freudlos erscheint den neuen Freunden das ewige Schwarz und Weiß. Rudi und Trudi aber haben ein Problem. Was ist, wenn sie keinen Regenbogen finden? Oder wenn hinter dem Regenbogen gar kein Land voller Farben auftaucht? Die Enttäuschung wäre riesig!

22. Prinzessin Wendys Party
Sturm über den Wolken! Rudi und Trudi brauchen dringend einen Unterschlupf. Da kommt es ihnen gerade recht, als sie über ein prächtiges Schloss fliegen, in dem scheinbar auch noch eine ausgelassene Party gefeiert wird. Doch die Sache hat einen Haken! Wie Rudi und Trudi feststellen, dauert die Party schon endlose Tage und Wochen an. Prinzessin Wendy, die Hausherrin, will auf gar keinen Fall aufhören zu feiern. Solange ihr Buch mit den Einschlaf-Geschichten verschwunden ist, glaubt sie, nicht ins Bett gehen zu müssen und mit ihrem Hofstatt weiter und weiter tanzen, essen und spielen zu können. Doch der Hofstaat ist längst völlig übermüdet und bittet Rudi und Trudi dringend um Hilfe. Also machen sich unsere beiden Freunde daran, in dem riesigen Schloss das verschwundene Einschlafbuch zu suchen.

23. Im Bauch des Wals
So schnell können Rudi und Trudi gar nicht reagieren! Schneller als der Blitz sind sie durch das Blasloch eines Wals in dessen Bauch gelandet! Einen Weg aus diesem glitschigen und dunklen Gefängnis scheint es zunächst nicht zu geben. Jedes Mal, wenn der Wal sein riesiges Maul öffnet, werden unsere beiden Abenteurer tiefer in das Innere des Tieres gespült. Doch sind sie hier alleine? Nein, beileibe nicht! Rudi und Trudi lernen ein Walross kennen, zwei Hummer und eine Schildkröte. Alle gemeinsam müssen sich etwas einfallen lassen. Denn draußen hat es sich soeben ganz genauso angehört, als sei der Wal gestrandet. Ein gestrandeter Wal aber wird sehr bald schon ersticken, und mit ihm alle, die seinem Bauch nicht entkommen können. Die Zeit läuft also. Es muss einen Weg ins Freie und es muss eine Möglichkeit geben, den gestrandeten Wal ins Meer zurückzuschleppen!

24. Die verschlossene Tür
Was Rudi und Trudi zunächst für eine Höhle halten, stellt sich unversehens als das Ohr eines Riesen heraus. Wie auf einer langen Rutschbahn rauschen unsere beiden Helden mitten hinein in den Kopf des Riesenmannes, und landen vor einer dicken, verschlossenen Türe. Rudi weiß nicht, dass er mit dem Öffnen der Türe die üblen Gedanken befreit, aber da ist es auch schon zu spät! Die üblen Gedanken rumpeln und poltern treppauf, treppab durch den Kopf und sorgen dabei für eine Menge schlechter Laune bei dem eben noch so friedlich schlafenden Riesen. Wütend rennt der Mann über Wälder und Wiesen und droht alle Häuser der Menschen mit seinen mächtigen Füßen niederzutrampeln. Rudi und Trudi haben ein Problem! Sie müssen die üblen Gedanken so schnell es geht einfangen, damit der Riese sich wieder beruhigt und für niemanden mehr gefährlich werden kann. Doch wie nur kriegen unsere beiden Abenteurer die übel gelaunten Gedanken, die ihre unverhofft erlangte Freiheit in vollen Zügen genießen, zu fassen?

25. Haus voller Gespenster
Rudi und Trudi sind müde. Es ist ihnen kalt, es regnet und sie haben einen mächtigen Hunger. Wie freuen sie sich da, dass sie ein einsames Haus im Wald entdecken. Ein wunderbarer Ort zum Übernachten! Doch so einfach ist das nicht. Das Haus scheint nämlich vollgestopft zu sein von den furchterregendsten Gespenstern. Fritzi, der kauzige Hausbesitzer, schlottert am ganzen Leib und traut sich schon gar nicht mehr in seine eigenen vier Wände hinein. Rudi und Trudi sind da viel mutiger. Sie haben vor Gespenstern kein bisschen Angst. Und so dauert es nicht lange, bis sie einer Spukgestalt nach der anderen begegnen: die eine sieht aus, wie ein riesiges Bettlaken, die andere wie eine Mumie, und die dritte wie ein klappriges Knochengerüst. Doch wer erschreckt jetzt wen? Natürlich sind es unsere beiden Freunde, die die Gespenster das Fürchten lehren und dafür am Ende genau das bekommen, was sie sich gewünscht haben: einen vollen Kühlschrank, ein warmes Bett und reichlich Zeit zum Ausschlafen.

26. Rettungsflug im Weltraum
Mitten auf der Wiese steht sie, die fliegende Untertasse! Vorsichtig krabbeln Rudi und Trudi hinein, schauen sich neugierig um und merken viel zu spät, dass sich das Raumschiff vom Boden erhebt und hinausfliegt in den endlosen Weltraum. Verantwortlich für den abrupten Start ist ein Wesen von einem fremden Stern, das vor dem Kommandostand sitzt und verzweifelt Ausschau hält nach einem Planeten, auf dem ein äußerst selten gewordenes Heilkraut wächst. Das lebensrettende Heilkraut braucht das Alien dringend für seinen kranken Vater. Doch die Chancen, es zu finden, schwinden mit jeder Minute mehr. Vielleicht können Rudi und Trudi helfen? Natürlich! Tief im Weltraum, auf einem Planeten voller Meteoritenbeschuss und technischer Probleme, die alleine Rudi und sein Erfindergeist lösen kann, findet Trudi endlich, was alle suchen. Im allerletzten Augenblick!


Deutsche DVD-Veröffentlichungen

Die komplette Serie erschien 2008 auf drei DVDs.

Ausführlichere DVD-Infos

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Zusammengestellt von Richard Jebe. Ergänzungen und Korrekturen an duckfilm@web.de.
Erstellt am 25.8.2009  -  Diese Seite ist Bestandteil von ZEICHENTRICKSERIEN.DE
Die Folgentexte stammen mit freundlicher Genehmigung vom KI.KA - Der Kinderkanal von ARD & ZDF www.kika.de