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PIETS IRRE PLEITEN
Zeke's Pad, Australien/Kanada 2008, 26 Folgen



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KiKa-Infotext: "Piet Palme ist vierzehn, und das Leben ist alles andere als ein Zuckerlecken. Glücklicher Weise jedoch besitzt Piet ein Pad, einen Notizblock, auf den er zeichnen kann, was immer er sich wünscht. Keine zwei Sekunden später ist aus der Zeichnung wunderbarer Weise Wirklichkeit geworden! Blöd dabei ist nur, dass auf kurz oder lang, jedenfalls aber mit unfehlbarer Sicherheit, die Erfüllung der Wünsche auch eine fiese Kehrseite hat. Denn letztlich kommt Piet durch das, was er gezeichnet hat, nicht nur mächtig in die Bredouille, sondern das Ende vom Lied ist auch stets eine irre Pleite!"


Erstausstrahlung
DVD-Veröffentlichung

Kanadische Erstausstrahlung:
ab 09.01.2010

Deutsche Erstausstrahlung:
07.09.2009 - 23.09.2009 (KiKa)



Auf DVD erschienen:
8 Folgen
(von 26 Folgen)

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Folge 1-4
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Folge 5-8

Episodenliste

Deutsche Titel und Sendedaten Originaltitel
1. Das Fitnesscamp 07.09.2009     You Art What You Eat                    
2. Piets Supershow 07.09.2009 The Big Picture
3. Der doppelte Piet 08.09.2009 Fast Draw
4. Bleib cool, Mann! 08.09.2009 The Art of Cool
5. Wie Pech und Schwefel 09.09.2009 Drawn Together
6. Das Monsterhaustier 09.09.2009 Fetch a Sketch
7. Die Müll-Lawine 10.09.2009 Clean Slate
8. In Rachels Gehirn 10.09.2009 A Little Sketchy
9. Hilfe, es spukt! 11.09.2009 Family Portrait
10. Dattergreis und Schnullerpiet 11.09.2009 Portrait of a Young Artist
11. Super-Piet 14.09.2009 Drawing Conslusions
12. Einmal Mädchen sein 14.09.2009 Gender Render
13. König Piet 15.09.2009 King of the Pad
14. Der versteinerte Freund 15.09.2009 Unstill Life
15. Herz oder Schmerz 16.09.2009 Brush With Love
16. Party ohne Ende 16.09.2009 Drawn Out Holiday
17. Ein Geschenk für Mam 17.09.2009 Gifted Artist
18. Der Westentaschenromeo 17.09.2009 Wherefore Art Thou
19. Die Witzfigur 18.09.2009 Sketch Comedy
20. Das Muckimonster 18.09.2009 Art is Bigger Than Life
21. Frostbeulen und Sonnenstich 21.09.2009 Artful Dodger
22. Ab in die Wildnis 21.09.2009 Picture of Paradies
23. Die liebe Verwandtschaft 22.09.2009 Model Family
24. Hopp oder Flopp-Show 22.09.2009 Luck of the Draw
25. Gib Gummi, Piet! 23.09.2009 Board Strokes
26. Piets Bude 23.09.2009 Zeke's Pad

Episodenführer

Die Folgentexte stammen mit freundlicher Genehmigung vom KI.KA - Der Kinderkanal von ARD & ZDF www.kika.de

1. Das Fitnesscamp (You Art What You Eat)
Piet ist es endgültig satt. Er kann den allmorgendlichen Haferschleim nicht mehr ertragen! Also zeichnet er sich mit seinem Pad, seinem magischen Notizbock, einen ganzen Berg von Pfannkuchen. Doch leider stellt es sich für ihn im Sportunterricht durchaus nicht als Vorteil heraus, diese Pfannkuchen auch alle gegessen zu haben. Er versagt auf ganzer Linie. Aufgrund der Initiative von Ivo, Piets liebem Bruder und der größten Sportskanone weit und breit, soll er als rechter Schlappschwanz in einem Trainingscamp Kondition und Kraft bolzen. Natürlich ist ein Trainingscamp, das in seinen Methoden nirgends hinter denen von Elitesoldaten zurückbleibt, der denkbar übelste Ort für eine Künstlerseele wie Piet. Doch was soll er tun? Ein Fluchtversuch scheitert. Und Jan, sein allerbester Freund, scheint ihm ebenfalls nicht behilflich sein zu können. Wie also entrinnt Piet seinem Kasernenhof-Inferno?

2. Piets Supershow (The Big Picture)
Natürlich bleibt auch in Piets Familie der Streit nicht aus, wer was und wann im Fernsehen schauen darf. Als Piet nicht auf seine Kosten kommt, zeichnet er in seinem wundersamen Notizblock einen riesigen Bildschirm. Augenblicklich nimmt der Großbildschirm vor dem Haus der Palmes Aufstellung. Piet glaubt sich am Ziel seiner Wünsche: er kann in Ruhe seine geliebte Reality-Show sehen, die unbekannte Leute berühmt und für eine Woche zu TV-Superstars macht. Doch weit gefehlt! Es dauert nicht lange, da stehen wahre Völkermassen um den Bildschirm, stören Piet und zanken sich um die Fernbedienung. Jetzt langt's! Unser Held greift erneut zu seinem elektronischen Block und zeichnet sich frech mitten hinein in die geliebte Sendung. Von einem Moment auf den anderen ist er selbst der Superstar. Spektakuläre Aufnahmen im Kreise seiner Familie sollen gedreht werden. Im Kreise seiner Familie? Im Kreise seiner schrillen Eltern und seiner egoistischen Geschwister? Das kann nicht gut gehen! Und es geht nicht gut!

3. Der doppelte Piet (Fast Draw)
Alleine beim Gedanken läuft einem doch schon das Wasser im Mund zusammen, oder? Ein Doppelgänger, der alle unangenehmen Arbeiten, auf die man selbst absolut keine Lust hat, zuverlässig verrichtet: Hausarbeiten zum Beispiel oder Hausaufgaben. Piet hat sich durch die magischen Kräfte seines elektronischen Zeichenblockes diesen Wunsch erfüllt, und der dienstfertige Doppelgänger funktioniert gut. Sehr gut! Jedenfalls solange, bis Schwester Rachel Verdacht schöpft und Piet sich entschließt, den Doppelgänger umzuwandeln: in einen Piet, der so wenig dienstbeflissen ist wie er selbst. Das ist leider ein Fehler. Denn der Doppelgänger beginnt systematisch, den eigentlichen Piet aus dessen eigenen Leben zu drängen, seinen Platz in Schule und Familie einzunehmen und zu allem Überfluss auch noch mit Maxie anzubandeln, Piets heimliche Liebe. Das kann Piet auf gar keinen Fall zulassen. Original und Doppelgänger liefern sich mit ihren jeweiligen Zeichenblöcken einen Kampf der Giganten.

4. Bleib cool, Mann! (The Art of Cool)
Es wäre eine tolle Party geworden, die Piet gemeinsam mit seinen Freunden zuhause feiert. Es wäre! Denn leider schneit Papa Alwin in die Szene und glaubt, die Clique mit seinem höchst peinlichen Cellospiel erfreuen zu können. Piet kriegt einen knallroten Kopf und verwandelt per Zeichnung auf seinem magischen Notizbuch den hausbackenen Papa in einen coolen Rocker. Der macht plötzlich bei allen total Eindruck, sorgt aber am Ende der Party dafür, dass sich die familiäre Situation grundlegend ändert. Denn für den nun Leadgitarre spielenden Rockerpapa sind die eigenen Kinder viel zu brav und angepasst. Energisch beginnt er damit, aus Ivo, Rachel und Piet nicht nur coole Sprösslinge, sondern auch eine megacoole Rockband zu formen. Und weil eine Rockband sich ihren Fans präsentieren muss, hat er in der Schulaula auch schon das erste Konzert angesagt. Schade nur, dass Piet so gar kein Talent zum Rockstar hat.

5. Wie Pech und Schwefel (Drawn Together)
Jan ist alles andere als überzeugt davon, dass Piet seinen elektronischen Zeichenblock zu ihrer beider Vorteil benutzt. Sehr genau weiß er nämlich, dass immer etwas schief geht. Und das tut es auch diesmal. Denn Piet sorgt dafür, dass er an seinem besten Freund Jan klebt wie Pech und Schwefel: unfreiwillig und unlösbar. Die beiden bleiben solange wie siamesische Zwillinge miteinander verbunden, bis der Zeichenblock wieder aufgeladen ist und Piet durch eine neue Zeichnung die missliche Situation beenden kann. Doch bis dahin hat unser Held nichts zu lachen, umso weniger, als ihn ausgerechnet jetzt Maxie zu einem Rendezvous bittet. Gänzlich unerfreulich werden die Dinge, als Jan und Piet gemeinsam wirken wie ein zugkräftiger Magnet: die Eisenteile fliegen ihnen beiden nur so um die Ohren!

6. Das Monsterhaustier (Fetch a Sketch)
Alles beginnt ganz harmlos. Piet hätte gerne ein Haustier, das ein paar Sachen mehr als Pickel, das etwas schlappe Hündchen der Familie Palme, kann. Also greift er zum Zeichenstift und malt ein Geschöpf, das Zutaten von Affe, Eidechse, Hase, Hund und Haifisch besitzt. Das Tierchen, vom magischen Zeichenblock zum Leben erweckt, gibt sich zunächst auch ganz reizend und intelligent. Doch dann beginnt es, alles, was nicht niet- und nagelfest ist, zu vertilgen: Tische, Stühle, Tassen, Teller, schließlich Sonnenschirme und ganze Bäume. Das Tierchen wächst sich aus zur Monstergröße und scheint durch nichts mehr zu stoppen zu sein. Es scheint so! Doch tatsächlich hat das Monster nur Sehnsucht nach jemandem, das so ist, wie es selbst, einem Partner, einer Geliebten. Was aber könnte das sein? Piet probiert es aus. Wie wäre es mit einem Elefanten? Mit einem Tintenfisch? Oder vielleicht ein riesiger Elch?

7. Die Müll-Lawine (Clean Slate)
Piet hat es satt. Dieser ewige Ordnungsfimmel seiner Mutter Ida kostet ihm den letzten Nerv. Im ganzen Haus gelten Sauberkeitsregeln, die kaum einer einhalten kann. Also greift Piet zu seinem zauberischen Notizblock und zeichnet eine Ida, die sich zwischen Bergen von Müll pudelwohl fühlt. So geschieht es! Und von einem Moment auf den anderen scheinen himmlische Zustände im Haushalt zu herrschen. Piet kann die Füße auf den Tisch legen, das Bonbonpapier auf den Boden schmeißen und braucht in seinem Zimmer nicht ewig für Ordnung zu sorgen. Doch allmählich bricht das Chaos im Hausstand der Palmes aus. Die Müllberge türmen sich, und Piet ist sich sicher, dass ganz langsam auch sehr befremdliches Getier Einzug in die Zimmer hält. Die Zustände beginnen, zum Himmel zu stinken. Da zu allem Unglück auch der Zeichenblock im Abfall verschwunden ist, zettelt Piet eine Verschwörung aller Familienmitglieder gegen Ida an. Sauberkeit soll wieder Einzug halten in die eigenen vier Wände.

8. In Rachels Gehirn (A Little Sketchy)
Die Urlaubsreise von Familie Palme platzt, weil Tochter Rachel sich plötzlich unbedingt bei einem Casting für irgendeine Statistenrolle bewerben will. Piet ist deshalb so sauer, dass er die Sache keineswegs auf sich beruhen lassen will. Flugs macht er eine lose Zeichnung in sein Pad, seinen magischen Notizblock, und findet sich mit seinem Kumpel Jan mitten im Hirn von Rachel wieder! Mit seinem Wunderzei-chenblock ist er jetzt in der Lage, seine Schwester sagen und tun zu lassen, was immer er will. Doch der Schuss geht nach hinten los. Kaum benimmt sich Rachel beim Casting so richtig daneben, ist der Regisseur von ihr begeistert und engagiert sie für die Hauptrolle. Damit ist der Familien-Urlaub endgültig abgehakt. Und schlimmer: Wie kommen Piet und Jan wieder aus dem Hirn heraus, wo ihnen doch der Zeichenblock weggerutscht und im Rachels Magen gelandet ist? Und sollten sie einen Weg ins Freie finden: wie können sie sich wieder auf ihre normale Statur vergrößern?

9. Hilfe, es spukt! (Family Portrait)
Piet träumt davon, ungestörte Ruhe im eigenen Haus zu haben: ohne Eltern, ohne Geschwister! Er beschließt, sich mittels seines magischen Notizblocks in einen unsichtbaren Geist zu verwandeln und so furchterregend zu spuken, dass er alle anderen aus den vier Wänden vertreibt. Tatsächlich! Zu Piets außerordentlichen Vergnügen funktioniert die Sache wie am Schnürchen. Doch seine Hochstimmung, alleiniger Herr im Haus zu sein, bleibt nicht lange ungetrübt. Merkwürdige Dinge geschehen, seltsame Geräusche sind zu hören, Fußtritte im Dunkeln, Schläge auf dem Dach, draußen stürmt und gewittert es! Langsam bekommt es Piet mit der Angst zu tun. Gibt es nicht nur vorgetäuschte, sondern auch wirkliche Geister?

10. Dattergreis und Schnullerpiet (Portrait of a Young Artist)
Dass Piet nicht der ältere, sondern leider nur der jüngere Sohn in Familie Palme ist, stößt ihm bisweilen übel auf. Vor allem dann, wenn die Eltern weg sind, Bruder Ivo die Verantwortung trägt und Piet ihn für alles um Erlaubnis fragen muss. Kurz entschlossen sorgt unser Held deshalb mit Hilfe seines magischen Zeichenblocks dafür, volljährig zu sein, Auto fahren zu dürfen und sich bei niemandem mehr abmelden zu müssen, wenn er das Haus verlässt. Die Sache hat allerdings einen unerwarteten Haken: das Älterwerden ist nicht zu stoppen! Es braucht nicht lange, da ist Dattergreis Piet der Spaß gründlich vergangen, denn schon sieht er aus, als wäre er über neunzig! Und kaum hat er fertiggebracht, sich in sein ursprüngliches Alter zurück zu zeichnen, muss er feststellen, dass er Minute für Minute jünger wird und schnurstracks zum Kleinkind, zu Schnullerpiet wird.

11. Super-Piet (Drawing Conslusions)
Irgendwer hat Ida Palmes elektronischen Terminkalender und damit das entschieden Wichtigste in ihrem durchorganisierten Leben gestohlen. Piet erklärt selbstlos, das Problem aus der Welt zu schaffen. Obwohl ihn sein Freund Jan dazu für vollkommen unfähig hält, will Piet beweisen, dass er den Dieb aufstöbern und dingfest machen kann. Was läge da näher, als sich zu diesem Zweck mittels seines magischen Zeichenblocks in einen der Superhelden aus den Comics zu verwandeln? Piet ist überzeugt davon, dass so ein Wundermann das rätselhafte Verbrechen blitzschnell zu lösen vermag. Doch er irrt sich. „Schnell“ gelingt ihm erst einmal gar nichts. Im Gegenteil. Es ist selbst als Super-Piet ein äußerst steiniger Weg, dem Täter auf die Spur zu kommen.

12. Einmal Mädchen sein (Gender Render)
Piet hat sich verkalkuliert. Eigentlich wollte er sich nur besser in die Welt von Mädchen, natürlich vor allem in die von Maxie, einfühlen. Doch sein magischer Zeichenblock hat das offensichtlich falsch verstanden. Piet ist nun plötzlich selbst ein Mädchen, und Maxie hält ihn für einen wunderbaren Sportskameraden. Mit Sport allerdings hat Piet nichts im Sinn, schon gar nicht, als er sich mit Maxie in der Mädchenstaffel der Schule wiederfindet und dafür wie ein Irrer trainieren muss. Piet gerät ordentlich in die Zwickmühle. Soll er sich in einen Jungen zurückverwandeln und faul und in aller Seelenruhe Milchshakes schlürfen? Oder soll er sich um Maxies Willen, die den Staffelwettbewerb unbedingt gewinnen will, mit hartem Training quälen und auf sportliche Höchstleistungen hoffen?

13. König Piet (King of the Pad)
Wer hat nicht auch schon mit dem Gedanken gespielt, einmal König zu sein und alles selbst bestimmen zu können? Piet macht sich diesen Traum war, indem er die magischen Kräfte seines elektronischen Notizblocks einsetzt. Fortan hat nur er allein das Sagen. Piet wird von coolen Bodyguards bewacht, kann lästige Schulfächer kurzerhand abschaffen und jeden Tag futtern, was ihm Spaß macht: Schokolade, Pizza und Eis. Glücklich wird er trotzdem nicht. Denn Piet merkt sehr wohl, dass niemand mehr ehrlich zu ihm ist und dass alle Angst vor ihm haben. Ganz klar, da muss sich etwas ändern! Mit Hilfe seines wundersamen Geräts schafft er eine Welt, in der er selbst zwar König bleibt, in der aber auch stets ein jeder nichts anderes als die Wahrheit sagt. Das klingt im ersten Moment gut, führt auf Dauer aber zu jeder Menge höchst unangenehmer Verwicklungen.

14. Der versteinerte Freund (Unstill Life)
Bei einem Schulwettbewerb wird die originellste Skulptur belohnt. Klar, dass Piet als Künstler daran teilhaben möchte. Blöd ist nur, dass er zeichnen, aber nicht bildhauen kann. Aber Piet wäre nicht Piet, wenn ihm nicht doch etwas Geniales einfallen würde. Er zaubert sich mit Hilfe seines wunderbaren Notizblocks in Sekundenschnelle eine berühmte, aber verschwunden geglaubte Skulptur von Michelangelo herbei und glaubt, damit den Wettbewerb gewinnen zu können. Doch alles kommt anders als gedacht. Denn die Marmorfigur lebt, nennt sich Joey und sorgt mit italienischem Akzent dafür, dass Piet und seinem besten Freund Jan die Kinnlade nach unten kracht. Es braucht eine Weile, bis die beiden Freunde erkennen, dass es Joeys größte Sehnsucht ist, sich in echten Stein zurückzuverwandeln und im Museum zu stehen. Es stellt sich also die Frage, wie diesem Wunsch nachzukommen ist und wie, gleichzeitig, Piet als Sieger aus dem Schulwettbewerb hervorgehen könnte.

15. Herz oder Schmerz (Brush With Love)
Davon, dass Piets Eltern sich nicht mehr leiden können, kann keine Rede sein. Piet hat da einfach was falsch verstanden. Doch da er es nicht besser weiß, zeichnet er sich mit seinem magischen Notizblock einen Professor für Paarbeziehungen herbei, der ihm die entscheidenden Ratschläge geben soll, wie Mama und Papa Palme wieder miteinander versöhnt werden können. Es sind jetzt leider genau diese Ratschläge und ihre Umsetzung, die dazu führen, dass plötzlich im Hause Palme extrem dicke Luft herrscht. Ida und Alwin reden nicht mehr miteinander, weil alle Überraschungen, die Piet zur Versöhnung arrangiert hat, in den komplett falschen Hals geraten und eher für Verstimmung sorgen als dass sie das Klima verbessern würden. Die Ehekrise ist perfekt, und für Piet ist jetzt guter Rat teuer. Wie kommt er aus diesem fatalen Lauf der Missverständnisse wieder heraus? Vielleicht indem er sich in einen Liebesgott verwandelt?

16. Party ohne Ende (Drawn Out Holiday)
Wie so viele Schüler möchte auch Piet nach den Ferien nicht zurück in die Schule. Was wäre da besser, als sich einfach noch ein paar zusätzliche Feiertage herbeizuzaubern? Dank seines wundersamen Notizblocks ist das für Piet ein Klacks. Und so wird im Hause Palme tagelang jeder erdenkliche internationale Feiertag gefeiert. Ganz egal, ob es das chinesische Neujahrsfest, der mexikanische Unabhängigkeitstag oder Ostern ist. Doch schon nach kurzer Zeit kommt Piet all das Feiern aus den Ohren heraus, und er möchte wieder in den ganz normalen Schulalltag zurück. Dazu müsste er allerdings seinen magischen Notizblock zum Einsatz bringen und schwuppdiewupp, wäre es geschehen! Schade nur, dass das wertvolle Gerät bei einer Rangelei kaputt gegangen ist. Der Einzige, der es reparieren könnte, wäre sein bester Freund Jan. Der aber ist vollauf damit zufrieden, dass das Leben ausschließlich aus Feiertagen besteht. Für irgendwelche Reparaturmaßnahmen sieht er also keinerlei Anlass. Was also kann Piet tun?

17. Ein Geschenk für Mam (Gifted Artist)
Schreck in der Morgenstunde! Brühwarm fällt es Piet wieder ein: heute hat Mama Ida Geburtstag, und Piet hat sich noch nicht im Geringsten um ein Geschenk gekümmert. Also wird es allerhöchste Zeit! Doch als er mit seinem elektronischen Notizblock den saugstärksten aller Staubsauger herbeimalt, stellt der sich als gemeingefährlich heraus. So ein wild gewordenes Ding, das alles schluckt und sich nicht steuern lässt, kann er seiner Mutter nicht zumuten. Was aber könnte Ida gefallen? Wie kann er ihr imponieren, ohne gegen die Geschenke von Ivo, Rachel und Alwin gnadenlos abzustinken, noch dazu jetzt, da der Notizblock erst mal nicht mehr zur Verfügung steht: seine Batterie ist vollkommen leer! Ein verzweifelter Wettlauf mit der Zeit beginnt. Denn spätestens nach dem Abendessen möchte Mama ihre Geschenke auspacken, und Piet kann auf gar keinen Fall mit leeren Händen dastehen.

18. Der Westentaschenromeo (Wherefore Art Thou)
In Piets Schule soll "Romeo und Julia" aufgeführt werden. Als Musical und nicht als Schauspiel! Natürlich möchte Maxie die Titelrolle spielen, und Piet wünscht sich nichts sehnlicher, als unter solchen Voraussetzungen den Liebhaber Romeo zu geben. Den Wunsch kann er sich selbst erfüllen. Schließlich hat er einen magischen Zeichenblock. Mit seiner Hilfe kann Piet plötzlich singen wie ein Weltmeister, dafür aber kein normales Wort mehr sprechen. Und damit fangen die Probleme erst an. Denn das Casting an der Schule schreibt vor, dass die, die mitspielen wollen, natürlich auch tanzen müssen. Und genau das gibt Piet den Rest. Zwar gelingt es ihm noch, sich mit Hilfe seines Zaubergerätes zu einem unglaublichen Tänzer zu verwandeln, doch genauso wenig wie vorher das Singen ist nunmehr das Tanzen abzustellen. Schritt für Schritt geht Piet die Puste aus, und das Casting läuft unabwendbar auf eine einzige Katastrophe hinaus.

19. Die Witzfigur (Sketch Comedy)
Piets größter Wunsch ist es, Maxie zu imponieren. Möglicher Weise könnte ihm das gelingen, wenn er sich als einer erweist, der Maxie zum Lachen bringt. Um solchem Anspruch gerecht zu werden, bedient er sich seines magischen Notizblocks, und tatsächlich tut das Zaubergerät seine Arbeit. Die Folge davon ist allerdings, dass Piet ab sofort nicht mehr den Mund aufmachen kann, ohne dass alle Umstehenden in Lachsalven ausbrechen und sich in Lachkrämpfen kaum noch auf den Beinen halten können. Das ist eine Weile Balsam für Piets Selbstbewusstsein und scheint ihm auch Pluspunkte bei Maxie zu bringen, doch auf Dauer ist dieses unaufhörliche Gelächter einfach nervtötend und lächerlich. Piet versucht es anders: er zeichnet sich als einen, den alle anderen schrecklich ernst nehmen. Pech! Auch dieser Versuch droht mit Siebenmeilenschritten schief zu gehen. Was tun? Seine Beziehung zu Maxie steht auf dem Spiel.

20. Das Muckimonster (Art is Bigger Than Life)
Spaß macht es keinen, wenn man einen Muskelprotz wie Ivo als Bruder hat. Das jedenfalls denkt sich Piet und hat nicht länger Lust, als der Kleinere, Jüngere und Schwächere der beiden zu gelten. Stark will er sein und anerkannt und hat deshalb nichts anderes im Sinn, als sich mittels seines magischen Wunderzeichenblocks in ein Wesen zu verwandeln, das direkt aus dem Fitness-Center zu kommen scheint. Der Erfolg stellt sich jedoch nicht ein. Noch immer bekommt Piet von seinem Bruder eines auf die Mütze. So bleibt ihm nichts anderes übrig, als alles auf eine Karte zu setzen und sich erneut zu verwandeln: in einen Riesen, ja geradezu in ein Monster. Glücklich wird er so vorerst aber auch nicht. Denn wer will schon etwas mit einem Monster zu tun haben?

21. Frostbeulen und Sonnenstich (Artful Dodger)
Piet ist alles andere als begeistert. Denn auf die heutige Klassenarbeit, in der die Entstehung des Wetters abgefragt werden soll, hat er nicht die geringste Lust. Auf keinen Fall will er mit Freund Jan mühevoll dafür lernen. Da nimmt er sich doch lieber seinen zauberischen Zeichenblock zur Hand und malt sein Haus, als sei es meterhoch eingeschneit. Von einer Sekunde auf die andere tritt genau diese Situation ein. Bei solchen Wetterverhältnissen ist natürlich nicht daran zu denken, irgendwie in die Schule zu kommen. Aber gleichzeitig wird es auch eiskalt in Piet Palmes Haus, die Vorräte gehen zur Neige und die Wasserrohre frieren ein. Vielleicht hätte Piet doch besser eine Sand- als eine Schneewüste zeichnen sollen. Zu spät ist es nicht. Kaum hat sich der Zeichenblock wieder aufgeladen, versetzt Piet Haus, Familie und, ungewollt, sämtliche Probleme zu überleben mitten hinein in eine glühende Wüste!

22. Ab in die Wildnis (Picture of Paradies)
Maxie fährt campen. Mit ein paar anderen Mädels möchte sie für ein paar Tage lernen, in freier Natur zu leben. Piet beschließt augenblicklich, schon immer eine große Begeisterung für Wald und Wiese, für Eichhörnchen und Spinnen und für das Sammeln wilder Petersilie gehabt zu haben. Mit Hilfe seines Zauber-Zeichenblocks sorgt er dafür, dass er sich mit Wohnwagen und seiner gesamten Familie ganz in der Nähe von Maxies Camp aufhält. Ab jetzt muss er nur noch dafür sorgen, dass er Maxie, dem Traum seiner schlaflosen Nächte, auch wirklich begegnet, „rein zufällig“ natürlich. Das allerdings gestaltet sich alles andere als einfach, denn Piet verliert im Wald rasch die Orientierung, und so ist es kein Wunder, dass er zwischen all den Bäumen weder Ein noch Aus findet. Ein Zustand, der noch weit gefährlicher wird, als ein wilder Bär auftaucht. Denn so ein wilder Bär liebt Blaubeeren, vielleicht aber auch Jungs namens Piet. Und noch viel schlimmer: vielleicht ist der Bär auf der Pirsch nach Maxie!

23. Die liebe Verwandtschaft (Model Family)
Es entlockt Piet nicht gerade Begeisterungsstürme, wenn er sich im Schulunterricht mit den Abstammungsverhältnissen seiner Familie herumschlagen muss. Denn von seiner Verwandtschaft hat Piet, ehrlich gesagt, nicht die allergeringste Ahnung! Da er aber nun mal in der Schule darüber zu referieren hat, zückt er schlau seinen zaube-rischen Notizblock, zeichnet darauf, was ihm helfen könnte, und hat den erwarteten Erfolg. Es braucht nur einen Moment, und schon klingelt es an der Haustür. Hereinspazieren genau diejenigen, von denen Familie Palme abstammt: die liebe Verwandtschaft aus dem vorletzten Jahrhundert. Und diese Typen sind alles andere als pflegeleicht. Insbesondere der Sohn des Clans erweist sich als übler Spitzbube, der sich alles unter den Nagel reißt, was nicht niet- und nagelfest ist. Dummer Weise gehört dazu auch Piets elektronischer Zeichenblock, eine Katastrophe. Denn wenn der nicht schnell wieder auftaucht, nisten sich Piets Vorfahren notgedrungen für alle Zeiten im Haus ein.

24. Hopp oder Flopp-Show (Luck of the Draw)
Piet hat das große Los gezogen. Er ist zum Kandidaten einer Fernsehshow ausgesucht worden, in der gewinnt, wer in Kopf und Körper am fittesten ist. Was Piet aber bislang nicht wusste: dass in dieser Show nur siegt, wer mitsamt seiner Familie ein gutes Team bildet. Genau das wollte Piet auf jeden Fall vermeiden. Denn die Palmes sind eine Familie von Individualisten und Chaoten, sternenfern von jeder Fähigkeit zusammenzuarbeiten. Doch wozu hat Piet seinen magischen Zeichenblock? Rasch malt er auf, wie er sich ein Team vorstellt. Mama Ida, Papa Alwin, Bruder Ivo und Schwester Rachel stecken alle in einheitlichen Shirts, er selbst, Piet, steht mit einem Megaphon vor ihnen und gibt die Befehle. Der magische Zeichenblock wandelt das Gezeichnete in Wirklichkeit. Doch diese Wirklichkeit hat während der Show plötzlich ein ganz anderes Gesicht, als Piet es sich vorgestellt hatte! Der Schuss geht erst mal heftig nach hinten los.

25. Gib Gummi, Piet! (Board Strokes)
Der beste Skateboarder dieses Planeten, Rip Ryker, macht eine Stippvisite in Piets Stadt und schreibt einen Skater-Wettbewerb aus, bei dem der beste Bewerber am Ende gegen ihn selbst antreten soll. Das ist für Piet natürlich ein gefundenes Fressen. Denn wenn er irgendetwas richtig gut kann, dann natürlich skateboarden. Also bewirbt er sich und wird mit seinem Turbo-Board, dass er sich mit Hilfe seines magischen Zeichenblockes flux gemalt hat, auch prompt für den Wettbewerb zugelas-sen. Natürlich kann er dabei fest auf seine Familie rechnen: auf Mama Ida als Ernährungsberaterin, auf Bruder Ivo als Konditionstrainer, auf Schwester Rachel als diejenige, die alles filmisch dokumentiert. Und Papa Alwin? Der sorgt mit seinem Tuba für die angemessene und unüberhörbare Begleitmusik! So ziehen die Palmes in die Schlacht, und tatsächlich läuft im Wettbewerb alles auf ein Duell zwischen Rip und Piet hinaus. Um den Zweikampf aber nicht zu verlieren, kehrt Rip allmählich seine feigen und hässlichen Charakterzüge heraus. Piet hat alle Mühe, dagegen anzukommen. Aber keine Sorge. Schließlich ist unser Held im Besitz eines Notizblockes, gegen den kein Kraut gewachsen ist!

26. Piets Bude (Zeke's Pad)
Alle Nase lang platzt irgendwer in Piets Zimmer und stört! Das wird Piet zu bunt. Er schnappt sich seinen magischen Notizblock und verwandelt damit die Garage der Palme-Familie in einen schnicken Partyraum mit integrierter Half-Pipe und Cocktailbar. In seiner neuen Bude will er ungestört von Rachel und Ivo, Mama Ida und Papa Alwin seinen Neigungen nachgehen. Doch der Schuss geht nach hinten los. Hinz und Kunz begehren plötzlich Eintritt bei ihm, wollen seine neue Bude sehen und mit ihm feiern. Piet wird dem Ansturm kaum noch Herr. Was bleibt ihm anderes übrig, als erneut zum Zeichenstift zu greifen und aus seiner Garage einen exklusiven Club zu machen, vor dem Türsteher den Eintritt regeln! Wer auf der Liste steht, kommt rein, wer nicht darauf steht, bleibt draußen. Das sorgt solange für entspannte Verhältnisse, bis sich Piet selbst vor die Tür wagt, und bei der Rückkehr feststellt, dass er nicht mit mehr in seine eigene Bude eingelassen wird. Er steht nämlich nicht auf der Liste!


Deutsche DVD-Veröffentlichungen

Die ersten 8 Folgen erschienen 2009 auf zwei DVDs.

Ausführlichere DVD-Infos

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DVD 1 (Fogle 1-4)

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DVD 2 (Folge 5-8)

Links

Wikipedia: Piets irre Pleiten - Informationen in der Wikipedia
Wunschliste.de: Piets irre Pleiten - Weitere Links und Kommentare zur Serie


Zusammengestellt von Richard Jebe. Ergänzungen und Korrekturen an duckfilm@web.de.
Erstellt am 26.2.2010  -  Diese Seite ist Bestandteil von ZEICHENTRICKSERIEN.DE
Die Folgentexte stammen mit freundlicher Genehmigung vom KI.KA - Der Kinderkanal von ARD & ZDF www.kika.de