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JANOSCHS TRAUMSTUNDE
Janoschs Traumstunde, Deutschland 1986-1989, 26 Folgen



Bild: KiKa    Bild: KiKa    Bild: KiKa

Zeichentrickfilme nach den bekannten Kindergeschichten von Janosch, u.a. mit dem kleinen Tiger, dem kleinen Bär und der Tigerente. Gleich in der ersten Folge gibt es den Klassiker "Oh, wie schön ist Panama".


Erstausstrahlung
DVD-Veröffentlichung

Deutsche Erstausstrahlung:
12.10.1986 - 04.01.1987, 07.01.1990 - 02.04.1990 (ARD)






Auf DVD erschienen:
25 Folgen
(von 26 Folgen)

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alle 26 Folgen
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6 Folgen

Episodenliste

Deutsche Titel   
1. Oh, wie schön ist Panama
Popov und die Geschichte vom Schloß
2. Post für den Tiger
Traumstunde für Siebenschläfer
3. Die Grille und der Maulwurf
Komm, wir finden einen Schatz
4. Der Josa mit der Zauberfidel
5. Der Quasselkasper
6. Der unsichtbare Indianer
7. Die Schneckenbahn hat zwölf Stationen
Das Lumpengesindel
8. Drei Räuber und ein Rabenkönig
Das Regenauto
9. Das Tigerschweinchen
Kleiner Hase Baldrian
10. Honigblumen schmecken süß
Oh, wie einsam ist die Luft
11. Wolkenzimmerhaus
Ich mach' dich gesund, sagte der Bär
12. Kleines Schiff Pyjamahose
Das Schneepferdchen-Rennen
13. Das schöne Leben des Hasen Robinson
Ade, kleines Schweinchen
 
STAFFEL 2  
 
14. Der Quasselkaspar ist reich
15. Der Froschkönig
Die Tigerente und der Frosch
Der Frosch, der fliegt
16. Der Rabe Josef
17. Das Geheimnis des Herrn Schmidt
Kasper Mütze
18. Ein Kanarienvogelfederbaum
Der Frosch ist ein Großmaul
Hasenmotor, Antrieb vorn
Schnuddel fängt einen Hasen
19. Löwenzahn und Seidenpfote
20. Der Frosch und die Ziege
Der Esel und die Eule
Herr Korbes will Klein Hühnchen küssen
Das Schweinchen und der Wolf
21. Lukas Kümmel
22. Antek Pistole aus Margarinien
23. Ein Fremder mit Sporen
24. Hasenkinder sind nicht dumm
25. Es war einmal ein ganz großes Krokodil
Ach, lieber Schneemann
26. Der Wettlauf zwischen Hase und Igel
Riesenparty für den Tiger

Episodenführer

Die Folgentexte stammen mit freundlicher Genehmigung vom KI.KA - Der Kinderkanal von ARD & ZDF www.kika.de

1. Oh, wie schön ist Panama
Ein kleiner Bär und ein kleiner Tiger leben an einem Fluß. Eines Tages treibt eine Bananenkiste vorbei, auf der steht, woher sie kommt - aus "Pa-na-ma". Dieses Land, in dem es überall nach Bananen riechen müßte wie in dieser Kiste, wird zum Land der Träume für die beiden. Und sie machen sich auf, es zu suchen. Als sie nach vielen Abenteuern endlich glauben, ihr Traumland gefunden zu haben, sind sie dort, wo sie immer gelebt haben.
Popov und die Geschichte vom Schloß
Der Vogel, Kleiber, will seinen Menschenfreund, Popov, das Schloß in den Wolken zeigen und bringt ihm deshalb das Fliegen bei. Im Luftschloß findet der alte Popov 12 wunderschöne Prinzessinnen. Als er eine von ihnen heiraten soll, fällt er vor Schreck vom Fensterbrett. Daß er dabei nicht so hart aufkommt, dafür sorgt sein Freund, Kleiber.

2. Post für den Tiger
Der kleine Tiger ist immer so einsam, wenn sein Freund, der Bär, fischen geht. "Schreib' mir doch bitte mal einen Brief", bittet er den Bären. Der tut das auch, und weil es noch keine Post gibt, erfindet er sie kurzerhand. Aber das ist nicht so einfach, wie es sich anhört. Denn ein Briefträger findet sich nicht so schnell. Schließlich überninmmt der Hase die Rolle des Postillions. Am Ende haben alle Tiere eigene Briefkästen und schreiben sich gegenseitig, sogar per Luftpost. Dann erfinden sie auch noch das Telefon.
Traumstunde für Siebenschläfer
Pietzke, der Siebenschläfer, will immer nur schlafen. Als Popov ihn zur Waldschule bringen will, wird Pietzke von einem großen Vogel entführt. Dabei wacht er nicht einmal auf, ja er schläft sogar unter Wasser weiter. Bis schließlich, Freundschaft ist Freundschaft, Popov den Pietzke rettet. Der hat von all den Gefahren, die ihn bedrohten, gar nichts gemerkt.

3. Die Grille und der Maulwurf
Die Grille hat den ganzen Sommer über gefiedelt und für den Winter nichts zu essen sammeln können. Jetzt muß sie bei anderen Tieren anklopfen und fragen, ob sie dort nicht bleiben darf. Aber niemand will sie haben. Bis auf den Maulwurf. Der hat nämlich den ganzen Sommer über ihrem Spiel gelauscht. Sie verleben so den schönsten Winter ihres Lebens zusammen.
Komm, wir finden einen Schatz
Der kleine Bär hat heute keinen Fisch fangen könnnen, und der kleine Tiger ist sauer: "Das größte Glück der Erde müßte es sein, einen Schatz zu haben. Dann könnten wir heute einen Fisch kaufen." So machen sie sich auf die Suche danach. Aber von allen Tieren, die sie treffen, hat jedes eine andere Vorstellung davon, was das größte Glück der Erde sein muß. Sie buddeln überall und finden schließlich einen Baum mit goldenen Äpfeln. Um das eingelöste Geld prügeln sie sich und werden erst wieder richtig froh, nachdem sie ihren ganzen Reichtum losgeworden sind.

4. Der Josa mit der Zauberfidel
Josa ist zu klein und schwach, um - wie sein Vater - Köhler zu werden. Das macht ihn sehr traurig. Da schenkt ihm sein Vogelfreund eine Zauberfiedel und lehrt ihn, darauf zu spielen. Damit kann Josa, ganz wie er will, seine Zuhörer wachsen und kleiner werden lassen. So macht er sich auf den Weg zum Mond, um ihm etwas vorzuspielen. Auf dem weiten Weg dorthin erlebt er mit Hilfe seiner Zauberfiedel eine Menge Abenteuer. Am Ende findet er den Mond und läßt ihn fortan wachsen und kleiner werden.

5. Der Quasselkasper
Der Quasselkasper und ein paar Stofftiere sitzen seit sechzig Jahren in einer dunklen Kiste auf dem Speicher. Der alte Gleisennagel holt den Quasselkasper aus der Kiste heraus und schenkt ihn seiner Nichte Lilli zum Geburtstag. Aber die verwöhnte Lilli hat außer Kasper sage und schreibe vierzig Puppen. Sie will seine Geschichten nicht hören und verschenkt ihn deshalb achtlos in der Schule weiter. Schließlich landet er im Zirkus beim Aushilfsclown, dem Herrn Toff. Ihm erzählt er sein ganzes Leid, und Toff hilft ihm, wieder fröhlich zu werden.

6. Der unsichtbare Indianer
Hannes Strohkopp hat überhaupt kein Selbstvertrauen. Deshalb schreibt er an seinen Onkel Jonas. Der ist Trapper in Übersee und schickt ihm mit Hilfe eines Zauberpulvers den starken, unsichtbaren Indianer Ibi Upu. Dieser begleitet ihn von nun an überall hin, um ihn zu beschützen. Hannes gewinnt an Selbstvertrauen, niemand mag ihn mehr hänseln, und auch in der Schule gehört er bald zu den Besten. So kann Ibi Upu schon bald wieder in seine Heimat zurückkehren. Denn Hannes kann ja nun alles allein.

7. Die Schneckenbahn hat zwölf Stationen
Alle Kinder verreisen in den Ferien. Hannes Strohkopp muß zu Hause bleiben, weil sein Vater arm ist. Er macht stattdessen einen Ausflug in die Umgebung, und als er im Gras einschläft, träumt er von einer Fahrt mit der Schneckenbahn, die ja bekanntlich die Bewohner der Graswelt von Ort zu Ort transportiert. Nur knapp entkommt der Schwarzfahrer Hannes einer Fahrkartenkontrolle. In Blaubeerwald und Grashügelshausen erlebt er Dinge, die seine Freunde in Spanien sicher nicht zu sehen bekommen.
Das Lumpengesindel
Die kleine Henne und der kleine Hahn wollen auf den Markt in die Stadt fahren. Natürlich "vergißt" das Lumpengesindel ebenso die Fahrt mit der Straßenbahn zu bezahlen, wie die Nüsse auf dem Markt. Nachdem sie auch noch eine geklaute Flasche Bier geleert haben, torkeln sie durch die Straßen. Schließlich prellen sie, raffiniert wie sie sind, auch noch den Taxifahrer um seinen Lohn. So ein Lumpengesindel!

8. Drei Räuber und ein Rabenkönig
Drei Räuber machen mit ihrem wilden Treiben den Wald unsicher. Sie berauben nicht nur die Menschen, sondern fressen auch noch die Tiere im Wald auf. Niemand - nicht mal die Polizei aus der Hauptstadt - kommt gegen sie an. Erst als sie im Wald die Rabennester ausrauben, ergeht es ihnen schlecht. Denn Wenzel, der Rabenkönig, ist schlauer als die drei zusammen. Mit einer List besiegt er sie.
Das Regenauto
Hannes Strohkopp wünscht sich zum Geburtstag ein Auto. Sein Großvater schenkt ihm eins, das er aus Holz geschnitzt hat. Im Regen entpuppt es sich als Zauberauto. Es wächst, wird so groß wie ein richtiges Auto und kann sogar richtig fahren. Auf der Landstraße überholt Hannes alle anderen. Aber sein Auto kann noch viel mehr. Am Ende kann es sogar auf dem Meer schwimmen, wie ein richtiges Schiff. Autos, die vom Großvater geschnitzt wurden, sind nämlich etwas ganz Besonderes.

9. Das Tigerschweinchen
Die kleinen Schweinchen wünschen sich von Herzen einen Bruder. Da kauft ihnen der Vater auf dem Markt ein Ferkel. Weil die Schweinchen aber lieber einen Tiger zum Bruder hätten, malt der Vater dem neuen Familienmitglied Streifen an. Die kleinen Schweinchen ernennen ihren Bruder stolz zum König. Das Wasser des Sprengwagens aber wäscht die Streifen eines Tages wieder ab, und von da an ist der König nur noch ein kleines Schwein.
Kleiner Hase Baldrian
Die Bande des wilden Hundes macht das ganze Land unsicher. Eines Tages schlägt der knurrende Obergauner den einfältigen Hasen Baldrian zum König vor. Er will sich aber nur einen Spaß machen. Da passiert etwas Unerwartetes. Unter Baldrians sanfter Herrschaft wird die Gegend wieder friedlich, und der wilde Hund verschwindet auf Nimmerwiedersehen.

10. Honigblumen schmecken süß
Der Schnuddelpapa fischt jeden Tag eine Menge toller Sachen aus dem Fluß. Eines Tages angelt er eine Flaschenpost und schenkt sie dem Schnuddel. Als sein Freund, der Kanari, ihm schließlich auch noch eine Feder für seinen großen Hut schenkt, ist für Schnuddel die Welt vollkommen in Ordnung. Und weil Schnuddel heute so gut gelaunt ist, mag er den Fisch, den er gefangen hat, nicht töten. Aus Dankbarkeit verschont der Fisch die Mücke. Diese wiederum sticht den Jäger, der daraufhin mit seinem Gewehr den Adler verfehlt.
Oh, wie einsam ist die Luft
Es gibt Tage, da sollte man am besten gar nicht aufstehn. So einen Tag hat Schnuddel heute. Erst findet er seinen Schuh nicht, dann soll er für seine Mutter das Gras kämmen, die Holzwürmer verjagen, die Ameisen füttern, und, und, und ... Schnuddel hat die Nase voll und haut ab von zu Hause. Er verkriecht sich auf einen hohen Baum und will dort für immer bleiben. Aber es ist ziemlich kalt da oben. Der Kanari und das Schnuddelpferdchen holen ihn wieder nach Hause.

11. Wolkenzimmerhaus
Schnuddel will ein Haus bauen, und das Pferdchen hilft ihm dabei. In einem eigenen Haus kann man nämlich Krach machen, soviel man will. Und nicht nur das. In einem Haus, wie Schnuddel es baut, kann man überhaupt alles machen, was man sich in der Phantasie nur vorstellen kann, vorausgesetzt es hält.
Ich mach' dich gesund, sagte der Bär
Der kleine Tiger fühlt sich ganz ekelhaft schlecht. Ihm tut es einfach überall weh. Der kleine Bär hilft ihm, so gut er nur kann. Aber schließlich muß der Tiger doch noch ins Krankenhaus zu Doktor Brausefrosch. Alle Tiere, die sie auf dem Weg dorthin treffen, begleiten ihn. Aber es ist nur halb so schlimm. Dem Tiger ist nämlich nur ein Streifen auf seinem Fell verrutscht. Nach einer kleinen Operation und vorzüglicher Verpflegung durch den kleinen Bären ist er schnell wieder hergestellt.

12. Kleines Schiff Pyjamahose
Ein kleines Mädchen aus Paris geht oft mit seiner Tante zu dem See im Park, um ihr Schiffchen schwimmen zu lassen. Aber unter all den großen Modellschiffen wirkt das kleine Schiff recht verloren. Da wirft das Mädchen das Schiff in die Gosse. Ein großer Regen spült es in die Seine zu den beiden Clochards Pupule und Pomidors. Sie holen es aus dem Wasser und beginnen in ihrer Phantasie als Kapitän und Matrose von dem Schiff Besitz zu ergreifen. Das Schiff wächst vor ihren Augen, bis es das schönste und größte Schiff auf der Seine ist. Pupule und Pomidors lichten den Anker und fahren in die Ferne. Das kleine Mädchen erkennt sein Schiff wieder, aber da ist es schon fast nicht mehr zu sehen.
Das Schneepferdchen-Rennen
Eines Tages kommt ein Straßenhändler vorbei. Er verkauft alles mögliche. Doch Popov interessiert sich nur für etwas Wunderbares. Er bekommt etwas vom Meer - Muscheln, durch die er die Sprache der Fische verstehen kann. Natürlich will Popov sofort ans Meer. Er fliegt los. Nach langem Flug erreicht er das Meer. Er steigt unter die Meeresoberfläche, denn alte Männer, die fliegen können, können unter Wasser so herumgehen, wie oben auf der Erde. Popov entdeckt, daß man mit Fischen nicht übers Fliegen reden kann und schaut noch zu bei einem Seepferdchenrennen, bei dem das langsamste Seepferdchen gewinnt. Popov wettet mit dem Barsch um zweihundert Fliegen und dreihundert Wasserflöhe, doch ehe er seinen Gewinn eintreiben kann, schwimmt der Barsch davon.

13. Das schöne Leben des Hasen Robinson
Eines Tages packt der Hase Robinson seine sieben Sachen in einen Sack und verläßt sein unfreundliches Elternhaus. Er läßt sich auf der "Heißen Marie", einem kühnen Segelschiff, anheuern und entgeht schon bei der ersten Ausfahrt nur knapp dem Überfall auf dem Piratenschiff "Wilde Napoleon". Mit letzter Kraft rettet er sich auf eine kleine Insel. Dort versteht er sich wie sein literarisches Vorbild Robinson einzurichten. Er fängt eine kleine Ziege, baut sich einen Sonnenschirm und eine gemütliche Hütte. Auch einen Gefährten hat er bald, den wilden schwarzen Hasen, den er Meierink nennt. Das hätte immer so bleiben können. Doch dann legt eines Tages ein Handelsschiff an und nimmt den kleinen Hasen mit.
Ade, kleines Schweinchen
"Wir können gut zusammen spielen, nicht wahr, Tiger!" sagte das kleine Schweinchen, und schon hatte der Tiger eine neue Freundin. Der Tiger ging für sie Fische fangen, schälte Kartoffeln, schnitt die Zwiebeln, machte den Ofen an - tat kurzum alles, was sich das kleine Schweinchen wünschte. Da war der kleine Bär ganz alleine zu Hause. Lange hielt er das nicht aus, da ging er seinen Freund Tiger suchen. Der Tiger hielt das viele Arbeiten für das kleine Schweinchen, das am liebsten nur im Bett herumlag, nicht lange aus. So trafen sich der Bär und der Tiger wieder in alter und neuer Freundschaft.

STAFFEL 2

14. Der Quasselkaspar ist reich
Mit vier Fünfmarkstücken in der Tasche zieht der Quasselkasper los. Er trifft Fuchs und Katze, zwei gerissene Gauner. Es gelingt ihnen, Quassls Schließfachschlüssel zu ergattern. Mit seinem Geld suchen sie das Weite. Quasselkasper geht zur Polizei und wird selber eingesperrt. Nach seiner Entlassung trifft er den Maulwurf. Mit ihm zusammen will er ein neues Leben beginnen, in einem kleinen Haus am Fluß.

15. Der Froschkönig
Der Froschprinz verliert seine güldene Kugel, eine Luftblase aus Gold. Ein Mädchen am Ufer fängt sie ihm wieder ein. Der Frosch hat versprochen, sie zu heiraten. Als er seine Kugel aber wieder hat, will er das Mädchen loswerden. Doch sie folgt ihm bis auf den Grund des Sees. Da nimmt er sie in den Schwitzkasten, und das Mädchen verwandelt sich in eine schöne Froschprinzessin. Der Froschprinz hatte sie im Zorn erlöst. Jetzt leben beide in Frieden zusammen.
Die Tigerente und der Frosch
Der Frosch fragt die Tigerente, ob er sie küssen darf. Sie ist aus Holz und ein Rad quietscht. Da glaubt der Frosch, sie habe ja gesagt und will sie heiraten. An ihrer Schnur zieht er sie mit in den Teich hinunter. Als der Frosch die Schnur einmal losläßt, verschwindet die Tigerente wieder zur Wasseroberfläche und der Frosch versteht, daß seine Gefährtin lieber im Trockenen leben möchte, in genau so einem Zimmer, wie er es sich schon immer gewünscht hat.
Der Frosch, der fliegt
Einmal verkündete ein Frosch, daß er fliegen werde. Er habe plötzlich in sich drinnen das Fliegen begriffen. Die anderen Frösche lachten. Aber alle kamen, um zu sehen, wie er sich den Hals brechen würde. Gelassen erklomm der Frosch einen Pflanzenstengel, der für ihn wie ein hoher Baum war. Oben warf er alles, was er hatte, von sich und flog davon. Alle haben es gesehen, aber sie haben es nicht geglaubt.

16. Der Rabe Josef
Als Josef zur Welt kam, konnte er sie zuerst nicht sehen. Groß und breit saßen seine sechs Brüder auf ihm drauf. Aber das machte ihm nichts. Josef war anders als seine Brüder. Er liebte die einsamen Höhen. In grenzenloser Freiheit zog er seine Kreise und wurde ein perfekter Flugkünstler. Aber einmal wäre der freie Rabe Josef fast so geworden wie seine Brüder, schleppte wie sie Glitzerkram und Reichtum zusammen, vergaß alles andere, sogar sich selbst. Bis ein großer Sturm kam und alles fortriß. Da erinnerte er sich wieder an seine Flugkünste und daß er ein großer Himmelsmeister war, und wollte nun auch Weltmeister werden, die Welt meistern. Bei den kleinen Menschen fing er damit an, in der Schule. Er wurde ein Freund derer, die Freunde brauchten. Und die ihn verstanden und lernten, wie man mit allem fertig wird.

17. Das Geheimnis des Herrn Schmidt
Herr Schmidt war da - und doch war es manchmal, als sei er nicht da. Alle kannten ihn, schon immer. Aber keiner wußte, was er machte oder wer er war. Herr Wrwratil dachte, daß Herr Schmidt eigentlich wie ein Rabe aussah. Als Herr Wrwratil zurück in seine Heimat ging, wo er nicht mehr einsam war, kam ihm auf der Straße ein Rabe entgegen und nickte ihm zu, tatsächlich der Herr Schmidt. Jeder hier aber kannte ihn immer schon als Rabe Josef. Klar, wenn einer das Geheimnis hat, ein Vogel zu sein, dann kann er zugleich an zwei Orten leben.
Kasper Mütze
Wie man einen Riesen foppt: Kasper Mütze ist ein Schlingel. Nicht besonders stark, dafür aber besonders schlau. Sein ärgster Feind ist der Riese Wirrwarr, der im Wald wohnt und gern einmal einen Kasper fressen würde, aber nie einen erwischt. Und ausgerechnet in dem Wald will Kasper Mütze Pilze für seine gute Oma sammeln. Junge, Junge, ob das gut ausgeht?

18. Ein Kanarienvogelfederbaum
Gärtner Bockelmann zeigt Schnuddel, wie man Gärtner werden kann. Schnuddel hat verstanden. Er pflanzt eine Kanarienvogelfeder, einen Gummibären und einen Hosenknopf in die Erde. Jeden Tag begießt er den kleinen Garten. Im Herbst wächst tatsächlich etwas. Schnuddel führt seine Zucht vor: aber der Gärtner lacht nur und sagt: "Unkraut".
Der Frosch ist ein Großmaul
Ein Frosch saß auf einem Stein und quakte, als ob ihm die Welt gehörte. Er war davon überzeugt, in jeder Hinsicht der Größte zu sein: was die Schönheit anging, den Weit- und Hochsprung, das Brustkraulen, Tauchen, Fliegenjagen, Soprangesang und überhaupt. Das Gegenteil konnte Schnuddel ihm nicht beweisen. Denn der Frosch hatte auch das größte Maul der Welt. So groß, daß er sich schließlich selbst verschluckte. Das kommt davon.
Hasenmotor, Antrieb vorn
Schnuddel hatte ein Tandem. Und er hatte Freunde, aber keinen, der lange Beine hatte und starke Beinmuskeln. Und Lust zum Tandenfahren. Da fiel ihm Rudi ein, der Hase. Der hatte Muskeln wie Eisen. Rudi war sehr eigensinnig, machte alles umgekehrt. Schnuddel wußte das. Rudi wollte mit dem Tandem fahren, allein. Schnuddel sagte, nein, ein Tandem sei für zwei, und vorn sitzt der Starke und Schlaue, hinten der Schwache und Dumme. Klar wollte Rudi vorne sitzen, jeden Tag. Also kutschierte er Schnuddel jeden Tag durch die Gegend. Eine sehr schöne Zeit für Schnuddel, und er hat viel gesehen.
Schnuddel fängt einen Hasen
Schnuddel und Schnuddelpferdchen wollen den Hasen Baldrian fangen und graben eine tiefe Grube. Sie tarnen sie so gut, daß sie selbst hineinfallen. Niemand hört ihre Hilferufe. Der Kanari nicht. Der Esel nicht. Selbst der freundliche Förster Pfeifenkopp geht vorbei. Es ist der Hase Baldrian selbst, der Schnuddel und Schnuddelpferdchen das Leben rettet.

19. Löwenzahn und Seidenpfote
Zwei Mäuse bekommen endlich Kinder, einen Sohn und eine Tochter. Aber wie das so ist, die Kinder sind ganz anders als die Eltern sie sich gewünscht haben. Sohn Löwenzahn ist klein und schmächtig, aber schlau. Tochter Seidenpfote ist verwegen und mutig. Zusammen erobern sie Luft, Wasser und die Welt, während sich die Eltern kümmern und sorgen. Später zieht Löwenzahn in die Stadt, um berühmt zu werden. Und Seidenpfote heiratet einen jungen Mauser. Auch sie bekommen Söhne und Töchter, die ganz anders sind, als sie sich ihre Kinder gewünscht haben.

20. Der Frosch und die Ziege
Frosch und Ziege ließen sich vom Dompfaff trauen, obgleich er sie warnte. Zuerst lebten die beiden glücklich zusammen, bekamen bald ein Kind. Vom Vater hatte es das breite Maul und die grüne Farbe, von der Mutter die hohe Gestalt und das Fell. Das war nicht gut. Sie blieben nicht lange verheiratet. Sie konnten sich nicht richtig küssen; der Frosch hatte so ein breites Maul und die Ziege so ein spitzes. Das hatte der Dompfaff aber gleich gesagt.
Der Esel und die Eule
Ein alter Esel hatte sich in eine Eule verliebt. Er bat sie um ein Rendezvous und dann trafen sie sich öfter zum Tee. Endlich lud er sie zu einer Reise ein. Er brach fast unter der Last ihres Gepäcks zusammen, aber mit der Geliebten oben auf war die Last ihm eine wonnevolle Lust. So bereisten sie die ganze Welt: die Eule oben und der Esel unten. Und als sie wieder zu Hause ankamen, war der alte Esel müde und mager; aber unendlich glücklich.
Herr Korbes will Klein Hühnchen küssen
Beim Tanz lernt Herr Korbes Klein Hühnchen kennen. Er möchte es gern küssen. Drum lädt er es zum Kuchenessen ein. Aber Klein Hühnchen bringt auch ihren Bräutigam, den Hahn, mit. Und außerdem: eine Katze, das Hundchen, einen Autoreifen, den Elefanten, den alten Stiefel und eine Mistgabel. Als sie sich alle sattgegessen haben und Herr Korbes nun endlich Klein Hühnchen küssen will, fallen sie über ihn her und prügeln ihn windelweich, den Unhold.
Das Schweinchen und der Wolf
Zwei Schweineeltern hatten ein einziges Schweinekind zu ihrem Glück. Deshalb wollten sie es auch vor dem größten Feind aller Schweine, dem Wolf, bewahren. Über nichts anderes sprach der Schweinevater mit seinem Kind. So hatte es am Ende nichts anderes im Kopf als nur den Wolf. Eines Tages, als die Eltern auf dem Markt waren, klopfte er bei dem kleinen Schweinchen an. Es ging sofort mit ihm mit. Der Wolf bereitete ihm ein wunderschönes Schweineleben, bis er plötzlich starb. Ob er das Schweinchen hatte fressen wollen oder ob er es von Herzen liebte, werden wir nun nicht mehr erfahren.

21. Lukas Kümmel
Für Lukas Kümmel stand fest, er wird einmal Zauberkünstler oder Indianerhäuptling. Je nachdem. Als er die wunderliebliche Zirkusprinzessin auf dem feurigen Hengst durch die Manege reiten sah, war klar, er wird Indianerhäuptling. Aber dann warf ihn der Esel vor ihren Augen in hohem Bogen ab. Da konnte nur Zauberei im Spiel sein. Also wird er wohl besser Zauberkünstler. Leider erkannte ihn trotz Tarnkappe sein schlimmster Todfeind, als Lukas sich bei ihm mit einem Tritt für erlittenes Leid rächte. Vielleicht sollte er doch erst Indianerhäuptling werden. Und dann nach vier, fünf Jahren vielleicht Zauberkünstler.

22. Antek Pistole aus Margarinien
Antek Pistole war Besenbinder. Bald hatte jeder im Dorf einen Besen von ihm, keiner brauchte einen neuen. Da beschloss Antek, ein Räuber zu werden. In der Welt kennt Antek sich aber nicht gut aus: zunächst wird er ausgeraubt. Dann gerät er an zwei Schurken, die ihn als Räuber ansstellen und Geld dafür nehmen. Bei einem Tumult kann Antek entkommen und gelangt durch Zufall an einen Leierkasten, mit dem er fortan die Jahrmärkte der Gegend besucht. Nun erzählt er die Geschichte vom berühmten Räuber im Wald.

23. Ein Fremder mit Sporen
Gringo Bleichgesicht, Bandit, Räuber und Wegelagerer, terrorisiert die Mäuse von Flat-Foat-Valley - aber nicht lange. Der verwegene Mauser Big Joe zeigt ihm, wo's lang geht. Aus Dankbarkeit wird er zum Sheriff gemacht. Fortan hat der Mäusesheriff alle Hände voll zu tun, dienstlich soll er sich um Halunken, Indianer und wilde Tiere kümmern, privat muss er sich zwischen Cat Minou und Marieluise Pappkarton entscheiden. Und Fränkie Hosenfeld, seines Zeichens Präsident versichert sich auch noch seiner Dienste. "Ein tapferer Mann, fürwahr", sagten alle.

24. Hasenkinder sind nicht dumm
Die Geschichte vom Hasenkind Jochen Gummibär und seinen Geschwistern Bobbo, Babba und Bibbelchen, und wie sie den Fuchs besiegen. Diese Geschichte handelt davon, warum es gut ist, sich vor nichts, aber auch vor gar nichts auf der Welt zu fürchten.

25. Es war einmal ein ganz großes Krokodil
Es war einmal ein ganz grosses Krokodil, das hatte einen ganz kleinen Sohn. Das grosse Krokodil war sehr stark, grimmig, gemein gegen andere. Das kleine Krokodil war immer fröhlich, lag den ganzen Tag im Gras, ließ sich die Sonne auf den Bauch scheinen. Und das gefiel dem Vater nicht. So ein Sohn, das war für ihn eine Schande. Da machte sich das kleine Krokodil auf den Weg nach Iglau in den Zoo.
Ach, lieber Schneemann
Hinter dem haus des Eisenbahnbeamten Herrn Brumski stand ein Schneemann mit Namen Willi. Willi Schneemann! Es gefiel ihm dort, denn es gab für ihn viel zu erleben. Manchmal ging ein Hund vorbei. Jeden Tag krähte der Hahn. Sieben Raben kamen vom Himmel und erzählten ihm Geschichten. Am besten gefielen ihm die Eisenbahnzüge. Als der Schneemann eine Einladung zum Geburtstag der kleinen Lea annimmt, zu lange im geheizten Zimmer bleibt und wegfließt, sagte der Oberförster zu seiner Tochter: "Ich glaube, er ist nur verreist.Züge mochte er so gern."

26. Der Wettlauf zwischen Hase und Igel
Der Hase fordert den Igel zum Wettlauf auf, er möchte nämlich Sieger werden. Er rennt sofort lost, bei Rot über die Ampel und weiter durch die Heide. Der Alte aus dem Wald befreit ihn aus einer Karnickelfalle, ein Stück humpelt er auf der Straße weiter, dann fällt er um. Er denkt noch daran, daß der Igel vielleicht mit dem Zug gefahren und Sieger geworden ist. Der Igel jedoch macht Picknick mit seiner Frau und hat den Wettlauf längst vergessen. Den Hasen quält der Gedanke, eventuell doch nicht Sieger geworden zu sein, er stirbt.
Riesenparty für den Tiger
Ringelpiez mit Kochlöffelgeigenmusik in Panama. Und alle, die wir kennen, sind gekommen. Party feiern ist für einen kleinen Tifer ersteinmal der schönste Tag im Leben. Aber Party feiern ist auch eine Kunst, eine Bärenkunst sozusagen. Und wer kann das? Der kleine Bär mach das und wir können es lernen. Alles klar?


Deutsche DVD-Veröffentlichungen

25 der 26 Folgen erschienen 2008 auf 4 DVDs.

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DVD 4 (6 Folgen)

Links

Wikipedia: Janoschs Traumstunde - Informationen in der Wikipedia
Wunschliste.de: Janoschs Traumstunde - Weitere Links und Kommentare zur Serie


Zusammengestellt von Richard Jebe. Ergänzungen und Korrekturen an duckfilm@web.de.
Erstellt am 13.11.2004  -  Diese Seite ist Bestandteil von ZEICHENTRICKSERIEN.DE
Die Folgentexte stammen mit freundlicher Genehmigung vom KI.KA - Der Kinderkanal von ARD & ZDF www.kika.de